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Führung
© WKS/Neumayr

Erfolgreiche Premiere für den Flachgauer Wirtschaftstag

Rund 70 Unternehmerinnen und Unternehmer nahmen am 1. Flachgauer Wirtschaftstag teil, der von der WKS-Bezirksstelle organisiert wurde und bei der Bio-Nahrungsmittel GmbH in Grödig über die Bühne ging.

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Aktualisiert am 23.04.2026

Zu den Höhepunkten des 1. Flachgauer Wirtschaftstages zählten ein Impulsvortrag des Marktforschers Paul Eiselsberg zum Thema "Wenn der Wandel sichtbar wird – eine Analyse der österreichischen Gegenwartsgesellschaft“, eine hochkarätig besetzte Talkrunde sowie Führungen durch die Produktion der Bio-Nahrungsmittel GmbH. "Das neue Veranstaltungsformat soll Raum schaffen für Austausch, innovative Ideen und spannende Diskussionen. Außerdem wollen wir Hidden Champions aus dem Flachgau vor den Vorhang holen“, erklärte WKS-Bezirksstellenobmann Martin Kaswurm

Das Konzept kam bei den etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut an. "Der Flachgauer Wirtschaftstag hat mir sehr gut gefallen“, meinte etwa Alexandra Schorn. "Ich finde es interessant, einen Betrieb zu besichtigen, der in einer anderen Branche tätig ist, und Unternehmerkollegen aus dem gesamten Bezirk zu treffen“, so die Baumeisterin aus Anif.

Die Teilnehmer der Talkrunde: Bezirksstellenobmann Martin Kaswurm, WKS-Präsident Peter Buchmüller, Hausherr Stephan Winzer und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler.
© WKS/Neumayr Die Teilnehmer der Talkrunde: Bezirksstellenobmann Martin Kaswurm, WKS-Präsident Peter Buchmüller, Hausherr Stephan Winzer und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (v. l.).

Kaswurm bezeichnete den Flachgau in seiner Begrüßungsansprache als wirtschaftlich stärksten Bezirk des Bundeslandes und untermauerte diese Einschätzung mit Zahlen: "Wir sprechen von über 11.800 aktiven Betrieben mit etwa 70.000 Beschäftigten und einer Arbeitslosenquote, die mit 3,5% deutlich unter dem Landesschnitt liegt“, führte Kaswurm aus. "Im Flachgau haben Weltkonzerne mit Milliardenumsätzen wie Red Bull, Palfinger oder dm ihren Sitz.“

Große Herausforderungen

WKS-Präsident Peter Buchmüller ging in der Talkrunde auf die Herausforderungen ein, mit denen die Unternehmer derzeit zu kämpfen haben. Neben den steigenden Energiekosten nannte Buchmüller vor allem die überbordende Bürokratie. "Allein in Salzburg kostet die Bürokratie jährlich 2,1 Mrd. €, 80% unserer Unternehmer beklagen sich darüber.“ Die WKS werde weiter für einen Bürokratieabbau kämpfen, versicherte der Präsident. In die gleiche Kerbe schlug auch Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP). "Wenn es hier Widerstände gibt, werde ich alles daransetzen, sie zu überwinden“, betonte Edtstadler, die auf die gemeinsam mit der WKS eingerichtete Task Force für Bürokratieabbau verwies.

Kaswurm
© WKS/Neumayr Bezirksstellenobmann Martin Kaswurm begrüßte die etwa 70 Unternehmerinnen und Unternehmer, die zur Bio-Nahrungsmittel GmbH nach Grödig gekommen waren.

Hausherr Stephan Winzer bezeichnete die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als herausfordernd. "Wir hatten zwar das Glück, dass die Nachfrage in den vergangenen beiden Jahren um jeweils rund 15% gestiegen ist“, sagte der Geschäftsführer der Bio-Nahrungsmittel GmbH. "Das bedeutet aber nicht, dass auch unser Betriebsergebnis in diesem Ausmaß gewachsen ist. Wir können die gestiegenen Kosten nämlich nicht sofort an unsere Kunden weitergeben.“