Flughafen trotzt den Krisen
Trotz geopolitischer Verwerfungen konnte der Salzburg Airport im Vorjahr seine Passagierzahlen halten. Für das Jubiläumsjahr 2026 zeichnet sich ebenfalls ein gutes Ergebnis ab.
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Knapp 1,8 Millionen Fluggäste wurden im vergangenen Jahr am Salzburg Airport abgefertigt. Das bedeutet ein leichtes Minus von 0,7% gegenüber 2024. Angesichts der wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen sprachen aber sowohl Geschäftsführerin Bettina Ganghofer als auch Aufsichtsratsvorsitzender LH-Stv. Stefan Schnöll von einem guten Jahr.
Schnöll verwies auf den Jahresüberschuss von 3,4 Mill. €. „Es ist nicht selbstverständlich, mit einem Flughafen Gewinne zu erwirtschaften“, meinte der Aufsichtsratschef. „Wenn man notwendigen Dotierungen für die Altlastensanierung einkalkuliert, die fast 12 Mill € betrugen, waren wir operativ noch deutlich erfolgreicher“, ergänzte Finanzvorstand Stephan Moser. Der Flughafen verfüge über liquide Mittel von mehr als 40 Mill. €. „Damit haben wir das Fundament für die großen Vorhaben der nächsten Jahre geschaffen“, so Moser.
300 Mill. € werden investiert
Der Flughafen wird bis 2040 rund 300 Mill. € investieren. Allein 105 Mill. € fließen in den Neubau des Terminals, das Großprojekt geht im September mit dem Abriss des Hangars 2 in die Umsetzungsphase. „Hier bleibt kein Stein auf dem anderen“, meinte Ganghofer.
Die Flughafenchefin ist für das laufende Geschäftsjahr optimistisch. „Sofern nichts Unvorhergesehenes passiert, werden wir auch 2026 sehr positiv abschließen können und in etwa auf die Passagierzahlen des Vorjahres kommen“, sagte Ganghofer. „Wir sind zuversichtlich, dass uns die geopolitischen Krisen nur streifen, aber nicht voll treffen.“