Fördersystem muss Investitionen unterstützen
Damit die Energiewende gelingen kann, fordert die Salzburger Elektrotechnikbranche verlässliche Rahmenbedingungen sowie ein zukunftsfähiges Fördersystem ein.
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Der jüngste Photovoltaik-Fördercall des Wirtschaftsministeriums hat gezeigt, dass die Nachfrage nach erneuerbaren Energielösungen weiterhin hoch ist. Bereits nach kurzer Zeit waren die zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft. Für die Salzburger Landesinnung der Elektrotechniker ist das ein Anlass, um gemeinsam mit der Bundesinnung über eine Weiterentwicklung des Fördersystems nachzudenken.
„Die hohe Nachfrage zeigt, dass viele Menschen und Unternehmen in erneuerbare Energie investieren möchten. Gleichzeitig brauchen unsere Fachbetriebe verlässliche Rahmenbedingungen, damit sie Projekte gut vorbereiten und professionell begleiten können“, erklärt der Salzburger Landesinnungsmeister Michael Brettfeld.
Elektrotechnikbetriebe übernehmen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Energiewende: Sie beraten Kundinnen und Kunden, planen technische Lösungen und sorgen für eine sichere und fachgerechte Umsetzung von Photovoltaikanlagen, Speichersystemen und weiteren Energietechnologien.
Planbare Lösungen für Betriebe und Konsumenten
Aus Sicht der Salzburger Landesinnung braucht es künftig ein Fördersystem, das langfristiger ausgerichtet ist und Investitionen besser planbar macht. „Unsere Betriebe arbeiten eng mit den Kundinnen und Kunden zusammen und bereiten Projekte sorgfältig vor. Dafür braucht es Fördermodelle, die eine verlässliche Umsetzung ermöglichen und nicht ausschließlich von einem sehr kurzen Einreichzeitraum abhängig sind“, so Brettfeld weiter.
Auch Bundesinnungsmeister Christian Bräuer sieht die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung: „Wenn Fördermittel innerhalb kürzester Zeit ausgeschöpft sind, zeigt das vor allem eines: Das Interesse an der Energiewende ist groß. Jetzt gilt es, die Förderinstrumente so weiterzuentwickeln, dass möglichst viele qualitativ hochwertige Projekte umgesetzt werden können.“
Zukunftsfähiges Fördersystem etablieren
Die Elektrotechnikbranche setzt sich daher für ein umfassendes Fördersystem ein, das neben Photovoltaikanlagen auch Energiespeicher und weitere intelligente Energielösungen berücksichtigt. Dazu zählen unter anderem Gebäudeautomatisierung, Smart-Home-Technologien, Digitalisierung sowie elektrische Heizsysteme in Verbindung mit erneuerbaren Energien.
„Die Energiewende braucht eine ganzheitliche Betrachtung. Photovoltaik allein ist ein wichtiger Baustein, aber erst gemeinsam mit Speichern, intelligentem Energiemanagement und effizienten Technologien entstehen nachhaltige Gesamtlösungen“, betont Brettfeld.
Darüber hinaus spricht sich die Branche für bundesweit einheitliche Qualitätsstandards aus. Förderungen sollten jene Systeme unterstützen, die technische Anforderungen erfüllen und eine hohe Qualität sowie langfristige Sicherheit gewährleisten.
„Unsere Betriebe stehen bereit, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Dafür brauchen wir Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen, Qualität fördern und den erfolgreichen Ausbau erneuerbarer Energien langfristig unterstützen“, fasst Brettfeld zusammen. Und Bräuer ergänzt: „Ein verlässliches Fördersystem schafft die Grundlage dafür, dass Betriebe planen, investieren und gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden die Energiewende weiter voranbringen können.“
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Foto Brettfeld: Landesinnungsmeister Michael Brettfeld: „Die Energiewende braucht eine ganzheitliche Betrachtung.“