Messezentrum erzielte Rekordumsatz
Nach einem coronabedingten Einbruch ging es für das Messezentrum Salzburg in den vergangenen Jahren wieder steil bergauf. Der Erfolgslauf konnte auch 2025 fortgesetzt werden.
Lesedauer: 1 Minute
Der Aufsichtsrat der Messezentrum Salzburg GmbH hat heute den Jahresabschluss 2025 beschlossen. Er weist einen Rekordumsatz von 26,7 Mill. € sowie zum ersten Mal seit 2005 auch ein positives Betriebsergebnis aus. Der Jahresgewinn betrug 1,4 Mill. €. Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. Bernhard Auinger sprach von einem sehr erfreulichen Ergebnis. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Das Messezentrum kann nun seine Verbindlichkeiten mit 1 Mill. € pro Jahr tilgen“, sagte Auinger. „Die Entscheidungen der vergangenen Jahre wie etwa die Übernahme des Messeveranstalters RX Salzburg waren genau richtig.“
Weitere Wachstumstreiber seien das Team, die gute Auslastung der Salzburgarena, das starke Eigenveranstaltungsportfolio und die erfolgreiche Akquisition von Fremdveranstaltungen. „Das Messezentrum ist in der Lage, auch größere Investitionen aus Eigenmitteln zu finanzieren. Es braucht dafür keine Zuschüsse der Gesellschafter Stadt und Land Salzburg sowie WKS mehr“, hob der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Harald Prauner hervor. Die Kosten für die Übernahme von RX Salzburg werde man spätestens Ende nächsten Jahres hereingespielt haben.
Messen seien gerade in Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz unverzichtbare Plattformen, meinte KommR Peter Genser, der den Miteigentümer WKS im Aufsichtsrat vertritt. „Das starke Ergebnis 2025 setzt neue, positive Impulse für den Wirtschaftsstandort Salzburg. Das Messzentrum generiert pro Jahr eine Umwegrentabilität von mehr als 100 Mill. € und Steuereinnahmen von rund 32 Mill. €“, so Genser.
Geschäftsführer Alexander Kribus ist auch für die nächsten Jahre zuversichtlich. „Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Vielfalt der Messen und Events und in der Flexibilität unsere Infrastruktur. Durch diese Breite können wir das unternehmerische Risiko streuen, etwaige Schwächen in Märkten kompensieren und gemeinsam mit unseren Gastveranstaltern ein hoffentlich stabiles Wachstum generieren“, erklärte der Chef des Messezentrums.