Zum Inhalt springen
michael preschl photography
© michael preschl photography

Security Talk 2026 der UBIT Salzburg: Cyber-Security und KI als Wettbewerbsfaktor für Unternehmen

Cyber-Security in Salzburg und der sichere Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) werden für Unternehmen zunehmend zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. 

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 03.06.2026

Beim Security Talk 2026 der Fachgruppe UBIT Salzburg in der Wirtschaftskammer Salzburg diskutierten Expertinnen und Experten aktuelle Cyber-Bedrohungen, neue regulatorische Anforderungen sowie Strategien für mehr digitale Resilienz in Unternehmen.

Cyber-Security Salzburg: Bedrohungslage wird komplexer

Cyberangriffe auf Unternehmen in Österreich und Salzburg werden zunehmend professioneller und stärker KI-gestützt. Mario Friedl, Sprecher der Experts Group IT-Security der UBIT Salzburg, betonte die wachsende Gefahr durch Social Engineering, Quishing (QR-Code-Phishing) sowie Angriffe auf Lieferketten.

Besonders kritisch sind dabei Schwachstellen in der IT-Sicherheit von Unternehmen: veraltete Systeme, fehlendes Patchmanagement, unzureichende Backup-Strategien und schwache Passwörter zählen weiterhin zu den häufigsten Einfallstoren für Cyberangriffe.

Zusätzlich erhöhen EU-Regulierungen wie NIS2, der EU AI Act und der Cyber Resilience Act den Druck auf Unternehmen in Salzburg, ihre Informationssicherheit und ihr Risikomanagement zu verbessern.

IT-Sicherheit in Unternehmen: Vorbereitung auf den Ernstfall

Wie wichtig strukturierte Krisenprozesse sind, zeigten Andreas Unterweger und Judith Schwarzer von der FH Salzburg anhand einer realitätsnahen Attack-Defense-Simulation. Dabei wurde deutlich: Erfolgreiche Cyberabwehr in Unternehmen erfordert nicht nur Technik, sondern auch klare Verantwortlichkeiten, Kommunikation und schnelle Entscheidungsstrukturen.

Künstliche Intelligenz im Unternehmen sicher einsetzen

Auch der Einsatz von KI in Unternehmen in Salzburg stand im Mittelpunkt des Security Talk 2026. Norbert Walchhofer (cognify GmbH) empfahl einen pragmatischen Einstieg: KI-Projekte klein starten, Erfahrungen sammeln und Datenqualität sicherstellen.

Dr. Stefan Suhrer zeigte unterschiedliche technische Ansätze für KI-Systeme – von Cloud-Lösungen bis hin zu unternehmenseigenen KI-Infrastrukturen. Für Unternehmen stellt sich zunehmend die Frage nach der richtigen Balance zwischen Innovation, Datensicherheit und Datenhoheit.

Datenhoheit und IT-Sicherheit als strategische Aufgabe

In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass viele Unternehmen Cyber-Risiken nach wie vor unterschätzen. Häufige Fehleinschätzungen wie „Wir sind zu klein für Angriffe“ oder „Uns betrifft das nicht“ erhöhen das Risiko erfolgreicher Cyberattacken in Salzburg.
Gleichzeitig zeigte sich: Für den sicheren Einsatz von KI in Unternehmen gibt es keine Einheitslösung. Je nach Unternehmensgröße, Branche und Schutzbedarf kann ein hybrider Ansatz aus Cloud-Services und eigener IT-Infrastruktur sinnvoll sein. Entscheidend bleibt langfristig die Kontrolle über Unternehmensdaten.

Fazit: Cyber-Security und KI als Zukunftsthema für Salzburgs Unternehmen

Der Security Talk 2026 der UBIT Salzburg in der Wirtschaftskammer Salzburg macht deutlich: Cyber-Security ist längst kein reines IT-Thema mehr. Für Unternehmen in Salzburg wird sie zur strategischen Führungsaufgabe. Wer digitale Chancen durch Künstliche Intelligenz nutzen will, muss gleichzeitig IT-Sicherheit, digitale Resilienz und Datenhoheit konsequent mitdenken.