Salzburg Wohnbau ist gut ausgelastet
Die Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau ziehen eine positive Bilanz über das Geschäftsjahr 2025: Die Zahl der verwalteten Wohneinheiten konnte gesteigert werden, die Bauprojekte bewegen sich auf konstant hohem Niveau.
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15 Projekte mit insgesamt 273 Wohneinheiten und einer Wohnfläche von fast 19.000 Quadratmetern hat die Salzburg Wohnbau im vergangenen Jahr gestartet. Das Neubau- und Sanierungsvolumen betrug rund 92 Mill. € und war damit gleich hoch wie 2024. „Mit diesen Investitionen sichern wir 700 Arbeitsplätze“, erklärt Geschäftsführer Thomas Maierhofer. Das Unternehmen arbeite derzeit an 45 Projekten im gesamten Bundesland.
Kein Einbruch im Wohnbau
Im heurigen Jahr sollen 155 Wohnungen übergeben werden. Aktuell machen geförderte Miet- und Mietkaufwohnungen etwa 70% aller begonnenen Einheiten aus. „Wir hatten weder im geförderten Mietwohnbau noch beim Bau von Eigentumswohnungen eine Delle“, sagt Geschäftsführer Georg Grundbichler. Momentan sein die Rahmenbedingungen für den Kauf eines Eigenheims gut: „Die Zinsen sind wieder auf einem normalen Niveau und die neue Wohnbauförderung hat spürbare Impulse gesetzt.“
Positiv entwickelt sich auch das mittlerweile größte Geschäftsfeld des Unternehmens, die Verwaltung. „Hier ist der Gesamtbestand im Vorjahr von 36.800 auf 37.700 Einheiten gewachsen. Das ist zum einen auf die eigene Bautätigkeit, zum anderen aber auch auf die steigende externe Nachfrage nach professioneller Hausverwaltung zurückzuführen“, führt Grundbichler aus. Die Salzburg Wohnbau betreue bereits über 20.000 Wohnungen.
Weniger Material - gleiche Qualität
Strategisch legt man das Hauptaugenmerk zunehmend auf das Bauen im Bestand, also auf Nachverdichtungen, Erweiterungen und Sanierungen. Auf Ressourcenschonung zielt auch das Pilotprojekt „Reduce 25“ ab. „Unser Anspruch ist es, 25% weniger Material einzusetzen, ohne bei der Qualität Abstriche machen zu müssen“, erklärt Maierhofer.
Der Prototyp wird derzeit in der Salzstadlstraße in Hallein errichtet. Dort entsteht der erste mehrgeschoßige Wohnbau Österreichs mit einer Betondecke, die von einem 3-D-Drucker produziert wurde. Nach Angaben der Geschäftsführer ist es bisher gelungen, durch den Einsatz von Recycling-Beton den Betonverbrauch um 34% zu reduzieren. Im Vergleich zum herkömmlichen Wohnbau habe man um 26% weniger Bewehrungsstahl gebraucht und den CO2-Ausstoß um 21 Tonnen reduziert. „Dieses Pilotprojekt soll zum Standard im Bauen werden“, betont Maierhofer.