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WKS/Bernhard Moser
© WKS/Bernhard Moser

„Salzburger Erfolgsgeschichten“: WKS würdigte Tennengauer Firmenjubiläen

Die „Salzburger Erfolgsgeschichten“ der WKS machten diesmal im Halleiner Ziegelstadel Station. 50 Betriebe, die heuer ihr zehn- bis zu einhundertjähriges Jubiläum feiern, wurden für ihre Leistungen und ihren Beitrag zur Stärke des Wirtschaftsstandortes Salzburg geehrt.

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Aktualisiert am 27.03.2026

Für WKS-Präsident KommR Peter Buchmüller, einen waschechten Tennengauer aus Adnet, sind die „Salzburger Erfolgsgeschichten“ in Hallein immer eine Art Heimspiel, das ihn besonders freut. Der Bezirk hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt, von einer eher industrielastigen Region hin zu mehr wirtschaftlicher Vielfalt, was sich speziell in Krisenzeiten als Vorteil erweist. WKS-Bezirksstellenobmann Andreas Schnaitmann kennt durch viele Betriebsbesuche und Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmern die Stimmungslage und die Situation in seinem Bezirk: „Auch die Tennengauer Betriebe geraten durch den Konflikt im Iran und die daraus resultierenden steigenden Treibstoffpreise zunehmend unter Druck. Uns hilft der gute Mix aus Industrie und KMU. Außerdem sind die Tennengauer Unternehmerinnen und Unternehmer echte Kämpfer und hart im Nehmen. Das macht mich zuversichtlich“.

Diesen Unternehmerspirit hob auch WKS-Präsident Buchmüller hervor. „Im Unternehmerleben geht es auf und ab. Das kenne ich auch aus meinem eigenen Betrieb. Wichtig ist, dass man dranbleibt, so wie Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer. Damit tragen Sie wesentlich dazu bei, dass Salzburg zu den wirtschaftlichen Top-Regionen in Europa gehört.“ 

Mit Unternehmergeist und Familienrückhalt zum Erfolg

Zu jenen, die es mit viel Unternehmergeist geschafft haben, trotz Widerständen und Krisen mit ihrem Betrieb über Jahrzehnte erfolgreich am Markt zu bleiben, gehört etwa Tanja Angela Berki-Szentiványi, die seit 25 Jahren „Tanjas Schönheitsladen“ in Hallein führt. Sie hat sich dank Unterstützung aus ihrem Umfeld als alleinerziehende Mutter mit 30 Jahren den Traum von der Selbstständigkeit erfüllt, den sie nach wie vor mit Herz und Seele lebt. „Wenn mir jetzt jemand sagt, dass ich in fünf Jahren schon in Pension gehen könnte, muss ich immer schlucken. Denn ich möchte, solange es gesundheitlich möglich ist, meinen Traum leben“.

Ein Rückgrat der Salzburger Wirtschaft sind die vielen Familienunternehmen, die mit großem Einsatz über Generationen erfolgreich sind wie die Tischlerei Hirscher aus Adnet, die mit mittlerweile 30-jähriger Erfahrung im Tischlereihandwerk für ihre Kunden maßgeschneiderte Möbel herstellt. Den Wert der Familie für den Betrieb unterstrich Seniorchef Mst. Anton Hirscher: „Ich hatte einen schweren Arbeitsunfall, der mich mehrere Monate außer Gefecht gesetzt hat. Ohne meine Frau würde es den Betrieb heute wohl nicht mehr geben“. Heute seien bereits die Kinder im Betrieb tätig, die das Unternehmen auch übernehmen werden. Eine weitere Salzburger Erfolgsgeschichte, die bereits in der nächsten Generation weitergeführt wird.

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Foto: Bei der Auszeichnung der langjährigen Unternehmen im Tennengau (v. l): WKS-Bezirksstellenobmann Andreas Schnaitmann, Mst. Anton Hirscher, Tanja Angela Berki-Szentiványi und WKS-Präsident Peter Buchmüller.  © WKS/Bernhard Moser