Salzburger geben 14 Millionen Euro für Valentinstagsgeschenke aus
86% der Salzburger und 69% der Salzburgerinnen ab 15 Jahren haben vor, ihre Partnerin bzw. ihren Partner am 14. Februar zu beschenken. Sie wollen dafür wie im Vorjahr durchschnittlich 60 € ausgeben, die Gesamtausgaben werden rund 14 Mill. € betragen. Das geht aus einer Online-Umfrage der KMU Forschung Austria hervor.
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„Obwohl die Konsumlaune nach wie vor gedämpft ist, hat der Valentinstag große Bedeutung für den Salzburger Handel. Er ist und bleibt weiterhin ein wichtiger Kaufanlass und Umsatzbringer, von dem etliche Branchen profitieren“, resümiert Alexander Schwarzbeck, Obmann der Sparte Handel in der WKS.
49% der Salzburger haben vor, am 14. Februar Blumen bzw. Pflanzen zu verschenken. Für 60% von ihnen sind dabei Rosen die erste Wahl. Dahinter folgen mit deutlichem Abstand Tulpen (47%) sowie Orchideen und Nelken (je 37%). Beliebte Valentinstagsgeschenke sind auch Restaurantbesuche (39%), Süßigkeiten und die Produktgruppe Parfums/Kosmetika (je 38%).
Blumen aus heimischer Produktion
Die heimischen Gärtner, Floristen und Gemüsebauern sind auch heuer wieder auf die verstärkte Nachfrage am Valentinstag vorbereitet. „Eine Besonderheit ist, dass die Unmengen an Schnittblumen und Topfpflanzen zum Großteil aus heimischer Herstellung stammen und bereits seit dem vergangenen Herbst in den Gärtnereien gezogen werden“, sagt Innungsmeister Stefan Monger.
An keinem anderen Tag im Jahr stehen Blumen derart prominent im Mittelpunkt wie am Valentinstag. Seit den 1950er-Jahren ist der Brauch aus der österreichischen Kultur nicht mehr wegzudenken, am 14. Februar „in der schönsten Sprache der Welt“ Dankbarkeit und Zuneigung zu zeigen.
Umsätze wie am Muttertag
Für „Berger Feinste Confiserie“ zählt der Valentinstag zu den wichtigsten Umsatzbringern des Jahres. „Seine Bedeutung reicht nicht an unsere stärksten Zeiten Weihnachten und Ostern heran. Die Umsätze, die wir jetzt erzielen, sind aber etwa gleich hoch wie vor dem Muttertag. In unseren Geschäften ist nach dem eher ruhigen Jänner wieder viel los“, berichtet Franz Berger. Er gehört seit Anfang Februar ebenso wie seine Schwester Anna und die Eltern Hubert und Christine Berger der Geschäftsführung des in Lofer ansässigen Süßwarenherstellers und -händlers an. „Stark nachgefragt werden derzeit vor allem unsere Geschenkboxen und die Bio-Pralinenstangen“, sagt Berger. Der Valentinstag werde auch für immer mehr Gewerbekunden ein Thema. „Das bestätigen auch Branchenkollegen. Es gibt zum Beispiel Hotels, die bei uns kleine Geschenke für ihre Gäste kaufen.“