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Filiale
© Hervis

Spar trennt sich von Hervis

Der in Salzburg ansässige Handelskonzern Spar Österreich hat nach über 50 Jahren sein Tochterunternehmen Hervis verkauft. Alle Standorte und Mitarbeiter sollen übernommen werden, versichern die neuen Eigentümer.  

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 26.01.2026

Der Verkauf der Sporthandelskette Hervis zeichnete sich seit Wochen ab. Man wolle sich auf die Expansion im Kerngeschäft Lebensmittelhandel konzentrieren, nennt Spar als Grund für diesen Schritt. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.  

Snipes-Gründer Sven Voth ist einer der beiden neuen Eigentümer von Hervis.
© Peter Rigaud Snipes-Gründer Sven Voth ist einer der beiden neuen Eigentümer von Hervis.

Die neuen Eigentümer von Hervis sind die deutschen Unternehmer Sven Voth (er gründete die Streetwear-Handelskette Snipes) und Udo Schloemer. Beide betonen, die Marke Hervis erhalten und alle 134 Standorte im In- und Ausland sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen zu wollen. Auch für die Kunden werde sich bis auf Weiteres nichts ändern: "Hervis-Gutscheine behalten ihre Gültigkeit, die Online-Bestellungen werden wie gewohnt abgewickelt.“ 

Umfassender Change-Prozess

Voth kündigte einen umfassenden Change-Prozess an. Man werde gemeinsam mit dem Management und den Mitarbeitern das Geschäftsmodell des Unternehmens zukunftsfähig weiterentwickeln. "Ziel ist es, das Angebot an die geänderten Kundenbedürfnisse der heutigen Zeit anzupassen und Hervis damit wieder erfolgreich zu machen“, erklärt Voth.  

Bei der Evaluierung werde es unter anderem um die konsequente Nutzung von Digitalisierungspotenzialen sowie um die Relevanz von Sortimenten und Sportarten für die Konsumenten gehen. Die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen sollen laut Voth "in den nächsten Monaten transparent kommuniziert werden“.


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