Sparkasse will im Private-Banking-Geschäft zulegen
Die Kunden der Salzburger Sparkasse können seit kurzem alle Services des „Erste Private Banking“ nutzen. Der Marktanteil in diesem Segment soll in den nächste
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Seit 1. August 2025 ist die Salzburger Sparkasse rechtlich mit der Erste Bank verschmolzen. Sie bleibt aber als Marke erhalten. Die Fusion macht sich nun auch für Geschäftskunden und vermögende Privatkunden in Salzburg bemerkbar. Ihnen steht ab sofort das gesamte Portfolio des „Erste Private Banking“ zur Verfügung. „Für uns ist Private Banking ein ex-trem wichtiges Geschäftsfeld“, erläutert Maximilian Clary und Aldringen, Privatkundenvorstand der Erste Bank Österreich. Die Salzburger Sparkasse habe einen hervorragenden Job gemacht. Sie werde aber nicht unbedingt mit Private Banking in Verbindung gebracht, so Clary und Aldringen.
Aktuell verwaltet die Bank für etwa 1.000 Salzburger Private-Banking-Kunden ein Vermögen von mehr als 3 Mrd. €. „Wir sind mit unserem Marktanteil in Salzburg unter den Top drei und wollen in den nächsten Jahren jeweils zweistellig wachsen“, sagt Roland Quehenberger, Leiter des Private Banking Salzburg.
Die Region sei allein schon aufgrund der wirtschaftlichen Kennzahlen ein interessanter Markt. „Salzburg liegt mit einem Bruttoregionalprodukt von 65.800 € pro Kopf österreichweit an der Spitze. Es gibt etwa 6.000 Euro-Millionäre, die es zu betreuen gilt. Darüber hinaus stehen bis 2034 rund 1.800 Betriebsübergaben an“, zählt Quehenberger auf.
Die Sparkasse habe gegenüber ausländischen Privatbanken entscheidende Wettbewerbsvorteile: „Wir sind lokal verwurzelt, können aber auf das Know-how einer Großbank zurückgreifen. Mit unserem dichten Filialnetz sind wir sehr nahe an potenziellen Private-Banking-Kunden.“