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Die Vortragenden der Veranstaltung „Next Generation – The Perfect Match“ (v. l. n. r.): Mag. Reinhard Hollfelder, Gabriele Wimmler, KommR Bgm. Wolfgang Pfeifenberger, Mag. Josef Lüftenegger und Christoph Zitz, MBA.
© WKS

Unternehmensnachfolge: Das Perfect Match führt zur Übergabe

Knapp 50 Gäste diskutierten in Tamsweg über steuerliche, rechtliche und persönliche Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 29.10.2026

„Next Generation – The Perfect Match“ in Tamsweg

Knapp 50 Besucherinnen und Besucher folgten am 1. Oktober der Einladung der WKS Lungau zur Veranstaltung „Next Generation – The Perfect Match“. Im Mittelpunkt standen die steuerlichen, rechtlichen und persönlichen Herausforderungen einer Unternehmensübergabe – und die Frage, wie Übergeber und Nachfolger erfolgreich zusammenfinden.

Eröffnet und moderiert wurde der Abend von Mag. Josef Lüftenegger, Leiter der WKS-Bezirksstelle Lungau. Zum Einstieg präsentierte er aktuelle Zahlen und Entwicklungen zur Unternehmensnachfolge. Rund 45 Prozent der Unternehmen werden mittlerweile außerhalb der Familie übergeben – etwa an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder externe Nachfolger.

Knapp 50 Besucherinnen und Besucher folgten der Veranstaltung „Next Generation – The Perfect Match“ in der WKS Lungau.
© WKSKnapp 50 Besucherinnen und Besucher folgten der Veranstaltung „Next Generation – The Perfect Match“ in der WKS Lungau.

Den passenden Nachfolger finden

Die Suche nach dem passenden Gegenüber wird damit zu einer zentralen Herausforderung. Für eine erfolgreiche Übergabe müssen nicht nur Preis und rechtliche Rahmenbedingungen stimmen. Auch die Vorstellungen von Übergeber und Nachfolger sollten zusammenpassen.

WKS-Bezirksstellenobmann KommR Bgm. Wolfgang Pfeifenberger begrüßte die Gäste und berichtete aus eigener Erfahrung: Im vergangenen Jahr übergab er seine Buchhandlung an eine langjährige Mitarbeiterin, die bereits ihre Lehre in seinem Unternehmen absolviert hatte. Das Beispiel zeigt, dass geeignete Nachfolgerinnen und Nachfolger bereits im eigenen Betrieb zu finden sein können.

Steuern und Recht frühzeitig mitdenken

Christoph Zitz, MBA, Steuerberater bei Murtax, erläuterte die steuerlichen Besonderheiten einer Betriebsübergabe. Eine frühzeitige Planung ist entscheidend, um steuerliche Stolpersteine zu vermeiden und vorhandene Gestaltungsmöglichkeiten bestmöglich zu nutzen.

Der öffentliche Notar in Tamsweg, Mag. Reinhard Hollfelder, beleuchtete die rechtliche Seite der Unternehmensnachfolge. Im Fokus standen insbesondere:

  • erbrechtliche Fragen
  • Pflichtteilsansprüche
  • Haftungsthemen

Diese Aspekte sollten bei einer Übergabe berücksichtigt werden.

Vertrauen und Kommunikation als Erfolgsfaktoren

Den Abschluss des fachlichen Programms gestaltete Gabriele Wimmler, Bestseller-Autorin, Unternehmensberaterin, Speakerin und Trainerin. Sie rückte jene Faktoren in den Mittelpunkt, die sich nicht in Verträgen oder Zahlen abbilden lassen: gegenseitiges Vertrauen, klare Kommunikation, das richtige Mindset und die Bereitschaft, Verantwortung zu übergeben beziehungsweise zu übernehmen.

Gabriele Wimmler bei ihrem Vortrag zum Thema Mindset und erfolgreiche Unternehmensnachfolge vor dem Publikum in der WKS Lungau.
© WKSGabriele Wimmler bei ihrem Vortrag zum Thema Mindset und erfolgreiche Unternehmensnachfolge vor dem Publikum in der WKS Lungau.

Beim anschließenden Networking tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Vortragenden und untereinander aus. Sie ließen den Abend in der WKS Lungau ausklingen.