Wie Start-ups der Markteintritt gelingt
Unterstützung für Start-ups bietet ab sofort ein neues SFG-Programm: Die Betriebe werden von Branchenexperten und Führungskräften begleitet.
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Wenn aus einer vagen Idee ein konkretes Produkt oder Projekt geformt wurde, stehen viele Start-ups nicht selten vor der nächsten Hürde: Wie kann man die Innovation in ein Unternehmen überführen? Wie Strukturen aufbereiten, den Markteintritt schaffen, Kundenbeziehungen aufbauen? Unterstützung bei diesen Herausforderungen bietet das neue SFG-Programm „Experts for Start-ups“, so SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig: „Erfahrene Unternehmer, Führungskräfte und Branchenexperten begleiten hier Start-ups in Richtung nachhaltiges Wachstum und langfristigen Unternehmenserfolg.“ Das Programm zielt auf kleinste oder kleine Unternehmen ab, die nicht älter als zehn Jahre, auf dem Weg zum Markteintritt oder in der Wachstumsphase sind. Gefördert wird mit maximal 15.000 Euro bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Ab sofort können sich Start-ups für das Programm bewerben, um sich maßgeschneiderte Unterstützung zu holen.
Wie wertvoll diese Unterstützung gerade an der Schwelle zum Markteintritt sein kann, zeigt das Grazer Start-up PureSurf. Das Spin-off der Universität Graz arbeitet an einer nachhaltigen Alternative zu herkömmlichen Tensiden aus petrochemischen Rohstoffen. Sechs Jahre lang wurde intensiv geforscht, wie sich Tenside aus Rest- und Abfallprodukten der heimischen Papier- und Lebensmittelindustrie oder der Landwirtschaft gewinnen lassen. PureSurf-Geschäftsführer Markus Hochegger-Krawagna verspricht sich vom Programm Ideen für den Aufbau von Kundenbeziehungen, einer Supply-Chain oder Antworten auf die Frage, ob eine eigene Tensid-Produktion entstehen soll. Diese würde neue Arbeitsplätze schaffen.
Erfahrene Unternehmer, Führungskräfte und Branchenexperten begleiten hier Start-ups in Richtung nachhaltiges Wachstum und langfristigen Unternehmenserfolg.
Christoph Ludwig
SFG-Geschäftsführer