Thomas Plank im E&W-Interview: „Ich will mit am Tisch sitzen“
Bundesberufsgruppenobmann Thomas Plank spricht im aktuellen E&W-Interview über die Situation der Berufsgruppe, Weiterbildung und die Ziele der KEL Agenda 2030
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Nachwuchs bleibt zentrale Herausforderung
Österreichweit gibt es aktuell 308 Kommunikationselektroniker-Lehrlinge, die bis 2030 ihre Lehrabschlussprüfung ablegen werden. Zwei Bundesländer haben derzeit keinen Lehrling. Gleichzeitig gibt es rund 1.100 Betriebe mit aufrechter Gewerbeberechtigung.
„Grundsätzlich geht es der Branche aufgrund ihrer enormen Breite und des hohen Spezialisierungsgrades gut. Die größere Herausforderung sehe ich beim Nachwuchs“, so Plank.
Neue Technologien und Weiterbildung
Instandsetzung, Übertragungstechnik, Lichtwellenleiter, IPTV und Streaming sowie Sprach- und Bilderkennung gehören zu den Geschäftsfeldern, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für die Berufsgruppe bedeutet das vor allem, technologisch am Ball zu bleiben.
„Weiterbildung darf nicht nur bedeuten, dass wir das, was wir ohnehin schon kennen, immer wieder auffrischen. Wir müssen auch bereit sein, uns mit dem zu beschäftigen, was morgen relevant sein wird.“
Auch Künstliche Intelligenz ist längst in vielen Produkten angekommen. Plank sieht sie vor allem als Werkzeug: „KI ist für mich ein Werkzeug, ähnlich wie ein Schraubendreher oder Digitalmultimeter.“
Sichtbarkeit als Schlüssel für den Nachwuchs
Mit neuen Messeauftritten und praktischen Angeboten soll Jugendlichen ein konkretes Bild vom Berufsalltag vermittelt werden. Denn: „Niemand kann einen Beruf wählen, wenn er nicht weiß, dass es ihn gibt.“
Die KEL Agenda 2030 setzt darüber hinaus auf stärkere Zusammenarbeit, moderne Ausbildung und Weiterbildung sowie eine bessere Kommunikation nach außen. Das Ziel: „Wir müssen diese Zukunft aber auch aktiv mitgestalten.“
Das vollständige Interview mit Thomas Plank lesen Sie in der Septemberausgabe der E&W sowie auf elektro.at mit weiteren Fragen und Antworten.