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Salzburgs Exporte 2025: Exportwirtschaft beweist Widerstandskraft

Trotz Krisen, Handelsbarrieren und US-Zöllen stiegen Salzburgs Güterexporte 2025 um 1,9 % auf 13,3 Mrd. €.

Lesedauer: 3 Minuten

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Aktualisiert am 22.07.2026

Wichtigster Absatzmarkt blieb Deutschland mit 3,6 Mrd. € Exportvolumen (+0,6%), gefolgt von Italien (896,5 Mill. €; +14,4%) und Tschechien (874,9 Mill. €; +6,0%). Insgesamt entfielen rund 74,5 aller Exporte auf den EU-Binnenmarkt, der damit erneut das Fundament der Salzburger Exportwirtschaft bildete.

Die vorliegenden Zahlen zeigen, dass Salzburgs Unternehmen auch in einem von Krisen, Zöllen und Unsicherheiten geprägten Umfeld erfolgreich wachsen können. Gleichzeitig geraten Salzburgs Unternehmen durch hohe Kosten, zunehmende Regulierung und oftmals weniger attraktive Standortbedingungen immer stärker unter Druck. 

Europäische Märkte bleiben Stabilitätsanker

Während die Exporte in die USA um 29,6% zurückgingen, entwickelten sich zahlreiche europäische Märkte erfreulich. Besonders dynamisch wuchsen Italien (+14,4%), die Schweiz (+14,4%), Ungarn (+11,9%), die Niederlande (+11,8%) und Bulgarien (+14,6%). Auch der westliche Balkan entwickelte dynamisch. Besonders Serbien etablierte sich mit einem Exportplus von 17,4% auf 67,1 Mill. € zunehmend als strategischer Zukunftsmarkt für die Salzburger Wirtschaft. Zusätzliche Wachstumsimpulse kamen aus Afrika (+22,9%), Asien (+5,5%) und Südamerika. Besonders positiv entwickelten sich Brasilien (+28,2%), Kanada (+24,0%), Japan (+64,0%) und Taiwan (+31,8%).

„Die Vielfalt der Exportmärkte und Exportgüter ist eine zentrale Stärke des Standorts Salzburg. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zeigt sich, wie wichtig diese breite Aufstellung für Stabilität, Wachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit ist“, betont Thomas Albrecht.

Breite Güterstruktur als Exportstärke

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die breite Aufstellung der Salzburger Wirtschaft. Zu den Exportgütern mit positiver Entwicklung zählen Güter der Automobilwirtschaft (3,2 Mrd. €; +9,9%), Holz-, Zellstoff- und Werkstoffprodukte (1,34 Mrd. €; +4,9%), elektrotechnische Waren (788 Mill. Euro; +7,5%), Kunststoffwaren (463 Mio. Euro; +4,1%), Milch- und Molkereiprodukte (306 Mio. Euro; +0,9%), Spiel- und Sportartikel (307 Mill. €; +9,2%), Erzeugnisse der chemischen Industrie (270 Mill. €; +13,2%), Fleischerzeugnisse (230 Mill. €; +12,1%) sowie Arzneimittel (167 Mill. €; +0,9%).

Rückläufig entwickelten sich hingegen Lebensmittel und Getränke insgesamt (2,4 Mrd. €; -1,4%), Maschinen- und Anlagentechnik (2,2 Mrd. €; -5,9%), Mess-, Prüf- und Medizintechnik (251 Mill. €; -0,2%) sowie Waren aus Eisen und Stahl (244 Mill. €; -8,4%).

Neben den Güterexporten erzielen Salzburger Unternehmen auch durch Dienstleistungen erhebliche Umsätze im Ausland. „Insbesondere bei Maschinen, Anlagen und technologieintensiven Produkten schaffen Planung, Engineering, Montage, Wartung und Serviceleistungen zusätzliche Wertschöpfung und stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Salzburg“, erläutert Thomas Albrecht.