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© Hotelkit

Hotelkit will in den USA Fuß fassen

Mit der gleichnamigen Software für Hotelabläufe aller Art hat Hotelkit den deutschsprachigen Raum erobert. Nun ist das Salzburger Start-up auf dem besten Weg, globaler Marktführer zu werden.

Lesedauer: 3 Minuten

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Aktualisiert am 11.03.2026

Hotelkit hat sich seit der Gründung im Frühjahr 2012 rasant entwickelt. "Wir haben mittlerweile über 4.000 Kunden in fast 90 Ländern und an die 200.000 Hotelmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die mit unserem Tool arbeiten“, berichtet Geschäftsführer und Mitgründer Marius Donhauser. Hotelkit sei profitabel, beschäftige mehr als 100 Mitarbeiter und könne es sich leisten, auf einen Investor zu verzichten. "Es gibt nur sehr wenige B2B-Start-ups in unserer Größe, denen das gelingt.“

Der Umsatz des Softwareunternehmens ist in den vergangenen Jahren jeweils deutlich zweistellig gewachsen und betrug zuletzt mehr als 10 Mill. €. Allein im Geschäftsjahr 2025 konnten über 400 neue Kunden gewonnen werden. "Wir sind davon überzeugt, dass es in dieser Tonart weitergehen kann“, meint Donhauser. "Mit unserer Hotelsoftware zählen wir jetzt schon zu den Top-3-Anbietern weltweit. In den nächsten Jahren wollen wir beim Umsatz und bei der Zahl der Kunden klar die Nummer eins werden.“ 

Wachstumspotenzial ist groß 

Die Software aus Salzburg erleichtert die Arbeitsabläufe in Hotelbetrieben. Sie verbessert die interne Kommunikation und sorgt für eine effizientere Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Derzeit erwirtschaftet Hotelkit 45% seines Umsatzes in Deutschland, der gesamte DACH-Raum kommt auf einen Anteil von 70%. Das soll mittelfristig nicht so bleiben. "Wir sehen in Nordamerika trotz der aktuellen politischen Rahmenbedingungen großes Wachstumspotenzial und gehen diesen Markt jetzt an. Als ersten Schritt werden wir bis Mitte des Jahres einen Mitarbeiter vor Ort anstellen“, erklärt Donhauser, der ein ehrgeiziges Ziel verfolgt: "In den nächsten fünf Jahren sollen die USA unser zweitstärkster Markt nach der DACH-Region werden.“

Marius Donhauser will mit seiner All-in-one-Software für Hotelabläufe Weltmarktführer werden.
© Hotelkit Marius Donhauser will mit seiner All-in-one-Software für Hotelabläufe Weltmarktführer werden.

Nordamerika sei sehr attraktiv – sowohl was die Größe, als auch was die Struktur des Marktes betreffe. "Es gibt mehr Hotelketten als bei uns. Das bedeutet, dass wir unsere Lösung mit nur einem Deal auf sehr viele Hotels ausrollen können“, sagt Donhauser. 

Aktuell ist die Radisson Hotel Group der größte Kunde, die Software von Hotelkit ist in mehr als 350 Radisson-Hotels im Einsatz. "Wir verfügen im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern über ein komplettes Produkt, das die Bereiche Team Collaboration, Housekeeping und Facility Management umfasst“, erläutert der Geschäftsführer. „Ganz neu ist ein KI-Assistent, der das Wissen von Unternehmen verwaltet und für die Mitarbeiter zugänglich macht“, so Donhauser. 

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