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Martin Fürst
© Konditorei Fürst/Sulzer

Konditorei Fürst investiert kräftig

Vor knapp zwei Jahren hat die traditionsreiche Konditorei Fürst einen neuen Produktionsstandort in Elsbethen eröffnet. Im vergangenen Herbst folgte eine neue Filiale auf dem Residenzplatz. Jetzt steht der Umbau des Stammhauses in der Salzburger Altstadt auf dem Programm.

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Aktualisiert am 27.01.2026

Der Zeitplan ist sportlich: Am 7. Jänner haben die Umbauarbeiten begonnen, nicht einmal zwei Monate später sollen das Café und das Süßwarengeschäft der Konditorei Fürst am Alten Markt wieder aufsperren. "Unser Ziel ist es, den Umbau des Stammhauses in möglichst kurzer Zeit abzuschließen und bereits Ende Februar die Wiedereröffnung zu feiern“, bekräftigt Martin Fürst, der den 1884 gegründeten Familienbetrieb gemeinsam mit seiner Frau Doris leitet.

Regionale Wirtschaft profitiert

Das Bauprojekt wurde zwei Jahre lang akribisch vorbereitet, die Umsetzung liegt in den Händen von Architekt Tom Lechner und seinem Büro "LP Architektur“ in Altenmarkt. "Mir ist es wichtig, auf österreichische Handwerksqualität und Technik zu setzen. Den Großteil der Arbeiten leisten regionale Betriebe aus Salzburg, darunter viele langjährige, verlässliche Partner unseres Hauses“, betont Fürst.

Martin Fürst lenkt seit 2015 gemeinsam mit seiner Frau Doris die Geschicke des Familienbetriebs in fünfter Generation.
© Konditorei Fürst/Sulzer Martin Fürst lenkt seit 2015 gemeinsam mit seiner Frau Doris die Geschicke des Familienbetriebs in fünfter Generation.

In den nächsten Wochen wird das Geschäftslokal komplett umgestaltet. Unter anderem werden die Verkaufstheke, die Toiletten sowie die Einrichtung und die Beleuchtung erneuert. Neben Platten aus Untersberger Marmor müssen auch mehrere Kilometer Stromleitungen verlegt werden. Die Kunden können die süßen Köstlichkeiten der Konditorei in Zukunft auch an einem Selbstbedienungsterminal auswählen. Ein eigener Durchgang für das Personal ist ebenfalls geplant. "Wir halten uns an die traditionellen Gegebenheiten, um unseren Kunden das gleiche Gefühl wie früher und zudem alle Annehmlichkeiten der heutigen Zeit bieten zu können“, erklärt Doris Fürst. Die Bedienung der Gäste werde nach dem Umbau einfacher und komfortabler sein. 

Mozartkugel ist das Paradeprodukt

Die Konditorei Fürst betreibt fünf Filialen in der Stadt Salzburg (die bislang letzte wurde Ende Oktober auf dem Residenzplatz eröffnet) und beschäftigt rund 70 Mitarbeiter. Torten, Mehlspeisen und Spezialitäten wie der Bach- Würfel kommen seit Februar 2024 aus der neu errichteten, hauseigenen Manufaktur in Elsbethen. Prunkstück des Sortiments ist aber die auch bei Touristen beliebte "Original Salzburger Mozartkugel“, von der jährlich etwa 3,7 Millionen Stück produziert werden. "Wir fertigen diese Spezialität seit fast 140 Jahren nach dem überlieferten Rezept und dem Herstellungsverfahren meines Ururgroßvaters Paul Fürst. Eine andere Methode kommt für mich nicht in Frage“, stellt Martin Fürst klar. 

Die neue Filiale auf dem Residenzplatz wurde im vergangenen Herbst eröffnet.
© Konditorei Fürst/Sulzer Die neue Filiale auf dem Residenzplatz wurde im vergangenen Herbst eröffnet.

Die süßen Köstlichkeiten sind auch im Online-Shop erhältlich, der sich laut Doris Fürst speziell in Deutschland gut etabliert hat. Sie sei mit der Umsatzentwicklung in den vergangenen Jahren sehr zufrieden, so Fürst: "Wir haben die Einbußen während der Corona-Zeit aufgeholt und konnten im Vorjahr wieder zulegen.“ 

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