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Labor
© Lam Research

Hightech-Riese Lam Research baut Standort Salzburg aus

Lam Research, ein in Kalifornien ansässiger und global tätiger Zulieferer für die Halbleiterindustrie, hat heute, Mittwoch in der Stadt Salzburg ein neues Kompetenzzentrum eröffnet.  

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Aktualisiert am 20.05.2026

Lam Research entwickelt hochpräzise Anlagen und Prozesse, die für die Produktion der neuesten Generation von Computerchips benötigt werden. Das Unternehmen mit Sitz in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien beliefert viele weltweit führende Halbleiterhersteller und erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von 20,6 Mrd. US-Dollar. In Salzburg ist Lam Research seit 2022 vertreten, damals wurde die Semsysco GmbH mit Sitz in Maxglan übernommen.  

Langfristige Investition

Am Standort in der Bachstraße im Stadtteil Gnigl hat Lam Research nun ein „Center of Excellence“ (CoE) für das sogenannte Panel-Level-Packaging eröffnet. Das hochmoderne Labor sei ein Beleg für die Stellung Salzburgs als Hightech-Standort, meinte LH-Stv. Stefan Schnöll (ÖVP). „Lam Research ist ein globaler Gigant der Halbleiter-Industrie. Der neue Campus schlägt nahtlos die Brücke zwischen Forschung und Entwicklung sowie der Produktion“, so Schnöll. „Der Ausbau des Standorts ist Ausdruck einer langfristigen Investition in die Region. Das neue Kompetenzzentrum stärkt die Rolle Salzburgs innerhalb unseres globalen Innovationsnetzwerks und trägt durch eine engere Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern dazu bei, die Entwicklungsgeschwindigkeit zu erhöhen“, ergänzte Aaron Fellis, Corporate Vice President bei Lam Research. 

Eröffnung
© Lam Research/Agentur Werbezeit - Moser Nahmen die Eröffnung vor (v. l.): Standortleiter Herbert Schöffmann, LH-Stv. Stefan Schnöll, Aaron Fellis (Corporate Vice President), Herbert Ötzlinger und Akihiko Furuya.

Aufgrund des rasanten Wachstums von künstlicher Intelligenz und Hochleistungstechnologien steige die Nachfrage nach größeren und komplexeren Halbleiter-Packages. Die Verarbeitung von Mikrochips auf Panel-Ebene – also auf großen, meist rechteckigen Trägerplatten – könne sowohl die Skalierbarkeit als auch die Fertigungseffizienz verbessern. „Unsere Branche muss den Weg von der Entwicklung zur Serienreife schneller zurücklegen. Das Kompetenzzentrum in Salzburg unterstützt unsere Kunden dabei, indem es panel­orientierte Forschung und Entwicklung, Infrastruktur, Ingenieurstalente und Kooperationen an einem Standort vereint“, erläuterte Fellis. 

Salzburg sei der erste Forschungs- und Entwicklungsstandort von Lam Research, der sich auf die sogenannte nasschemische Bearbeitung von Panels mit quadratischen oder rechteckigen Ausgangsmaterialien in unterschiedlicher Größe und Dicke spezialisiert habe.

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