Oberbank bleibt auf Rekordkurs
Die Oberbank ist im vergangenen Jahr in allen Geschäftsfeldern gewachsen und konnte zum dritten Mal in Folge ein Rekordergebnis einfahren.
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477,1 Mill. €: So hoch war der Gewinn vor Steuern, den die Oberbank im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftet hat. Das Plus gegenüber 2024 betrug 0,1%. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen ist Vorstand Martin Seiter damit mehr als zufrieden. "Trotz der Bankenabgabe und der rückläufigen Zinserträge aufgrund der EZB-Leitzinssenkungen ist uns neuerlich ein Rekordergebnis gelungen. Wir haben damit unsere eigenen Erwartungen deutlich übertroffen“, betont Seiter, der Anfang nächsten Jahres die Nachfolge von Langzeit-Generaldirektor Franz Gasselsberger antreten wird.
Starkes Firmenkundengeschäft
Die Oberbank sei in allen Geschäftsbereichen und in allen Ländern gewachsen. "Das Highlight war das Firmenkundengeschäft, aus dem rund 70% der Erträge stammen. Hier ist das Kreditvolumen um 4,6% auf über 17,9 Mrd. € gestiegen. Wir sind damit doppelt so stark wie der Markt gewachsen“, erläutert Seiter. Die Oberbank sei die Bank der Industrie und der mittelständischen Unternehmen.
Auch das Privatkundengeschäft habe sich sehr positiv entwickelt. "Es wird zum Glück wieder in die eigenen vier Wände investiert“, betont Seiter. „In der Privatfinanzierung sei das Neuvergabevolumen im Vergleich zu 2024 um mehr als 31% nach oben geklettert. Deutliche Zuwächse gab es auch bei der privaten Vorsorge und bei den Kundeneinlagen, die um 4,7% auf 20,6 Mrd. € gestiegen sind.
Der positive Trend hat laut Seiter auch zu Beginn des heurigen Jahres angehalten: "Wir konnten das erste Quartal mit überdurchschnittlichen Zuwächsen abschließen.“ Ein präziser Ausblick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres sei aber aufgrund der geopolitischen Lage derzeit nicht möglich. "Alles hängt davon ab, wie lang der Iran-Konflikt dauert“, so der designierte Generaldirektor der Oberbank.