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Kran
© Palfinger

Palfinger verzeichnet drittbestes Jahr der Unternehmensgeschichte

Die Palfinger AG musste im vergangenen Jahr sowohl beim Umsatz als auch beim Konzernergebnis leichte Rückgänge hinnehmen. Der Weltmarktführer bei Kran- und Hebelösungen hält aber an den ambitionierten Wachstumszielen fest. Investiert wird vor allem im Hoffnungsmarkt Indien. 

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Aktualisiert am 04.03.2026

2,34 Mrd. € setzte die Palfinger AG im Geschäftsjahr 2025 um. Das bedeutet ein Minus von 0,9% gegenüber 2024. Etwas stärker war der Rückgang beim Konzernergebnis, das um 3,3% auf 96,7 Mill. € sank. CEO Andreas Klauser ist dennoch nicht unzufrieden: "Wir haben trotz eines herausfordernden Umfelds das drittbeste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte erzielt.“ 

Comeback im Leitindex ATX 

Ähnlich sieht es Finanzvorstand Felix Strohbichler. "Es ist uns gelungen, den Auftragsstand stabil zu halten. Das ist die perfekte Basis für unsere Zukunftspläne“, meint Strohbichler. Er verweist auf den freien Cashflow, der mit 181,5 Mill. € einen neuen Rekordwert erreichte, auf die stark gestiegene Eigenkapitalquote und auf die Nettofinanzverschuldung, die um mehr als 200 Mill. € reduziert werden konnte. "Wir haben eine starke Performance hingelegt. Dass Palfinger nach 16 Jahren wieder in den Wiener Leitindex ATX aufgenommen wurde, ist eine Bestätigung für die nachhaltige Ertragskraft des Unternehmens und wird die Sichtbarkeit der Aktie weiter erhöhen“, erklärt Strohbichler. 

CEO Andreas Klauser und Finanzvorstand Felix Strohbichler bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Wien.
© Jana Madzigon CEO Andreas Klauser (rechts) und Finanzvorstand Felix Strohbichler bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Wien.

Während der deutsche Markt schwächelt, läuft es für Palfinger derzeit vor allem in Nord- und Südeuropa sowie in Lateinamerika gut. In Nordamerika leide die Nachfrage unter den neuen Zollregelungen der Trump-Administration. Dagegen entwickelt sich das Geschäftsfeld Marine laut Strohbichler exzellent. Hier sei der Auftragseingang anhaltend gut.

Irankrieg wirkt sich kaum aus

Palfinger will in den kommenden Jahren das gewinnträchtige Servicegeschäft ausbauen und investiert massiv in Indien. Dort soll Ende 2027 ein neues, 30 Mill. € teures Montagewerk in Betrieb gehen. CEO Andreas Klauser ist für das laufende Geschäftsjahr 2026 zuversichtlich. Er geht davon aus, dass Umsatz und Gewinn in den ersten beiden Quartalen leicht über dem Vorjahresniveau liegen werden. "Der Irankrieg führt zu höheren Energiekosten. Direkte Auswirkungen auf unser Geschäft sind aber aus heutiger Sicht nicht zu erwarten“, betont Klauser, der keinen Grund sieht, die ehrgeizigen Ziele für die nächsten Jahre zu revidieren. Palfinger will bis 2030 den Umsatz auf 3 Mrd. € schrauben. Die EBIT-Marge – also das Verhältnis zwischen operativem Ergebnis und Umsatz – das im Vorjahr 7,5% betrug, soll auf 12% steigen.

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