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Zwei Personen bei der Montage einer Solaranlage am Dach eines Hauses unter blauem Himmel
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Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker, Bundesinnung

Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz beschlossen

PV-Anlagen müssen fachgerecht errichtet und regelmäßig gewartet werden, um Sicherheit zu erhöhen

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15.06.2026


Mit dem Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) am 11.6.2026 im Nationalrat sollen die Vorgaben der RED-III-Richtlinie umgesetzt werden. Die Richtlinie bezweckt die spürbare Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für den rascheren Ausbau der erneuerbaren Energien. „Energiewendevorhaben“ bekommen eine „Beschleunigungsspur“, um die Klima- und Energiewende zu erleichtern.  Es ist anzuerkennen, dass das EABG eine Vielzahl an Regelungen vorsieht, die sich positiv auf die Verfahrensdauern auswirken werden. Es kommt insbesondere bei PV-Anlagen darauf an, dass sie sicher betrieben werden.

Photovoltaikanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und sind bei fachgerechter Ausführung eine sichere und zuverlässige Technologie. Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister der Elektrotechniker:innen, weist jedoch darauf hin, dass Planung, Errichtung und laufende Überprüfung ausschließlich durch qualifizierte Elektrotechnikbetriebe mit Vollgewerbe erfolgen sollten. Nur so können mögliche Sicherheitsrisiken frühzeitig erkannt und minimiert werden. 

Der Ausbau der Photovoltaik in Österreich schreitet weiterhin rasch voran. Mit der steigenden Zahl installierter Anlagen gewinnt jedoch auch das Thema Sicherheit zunehmend an Bedeutung. Unsachgemäß ausgeführte Installationen, fehlerhafte elektrische Anschlüsse oder mangelnde Wartung können zu Störungen führen und im Einzelfall auch sicherheitsrelevante Folgen haben. „Photovoltaikanlagen sind technisch ausgereifte und sichere Systeme. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Planung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von qualifizierten Elektrotechnikbetrieben durchgeführt werden“, betont Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister der Elektrotechniker.

Gerade bei Photovoltaikanlagen greifen verschiedene technische Komponenten ineinander: Solarmodule, Wechselrichter, Speichersysteme, Schutzeinrichtungen und die elektrische Gebäudeinstallation müssen fachgerecht aufeinander abgestimmt werden. Fehler in der Ausführung bleiben oft über längere Zeit unbemerkt und können die Betriebssicherheit beeinträchtigen. Die Bundesinnung der Elektrotechniker empfiehlt daher, bei der Auswahl eines Anbieters auf die entsprechende gewerberechtliche Qualifikation zu achten. Elektrotechnikbetriebe mit ET-Vollgewerbe verfügen über die erforderliche Ausbildung, Befugnis und Fachkompetenz, um sämtliche elektrotechnischen Arbeiten an Photovoltaikanlagen normgerecht und sicher auszuführen.

„Wer in eine Photovoltaikanlage investiert, sollte nicht nur auf den Anschaffungspreis achten, sondern vor allem auf Qualität und Fachkompetenz. Die fachgerechte Errichtung durch einen konzessionierten Elektrotechnikbetrieb ist die Grundlage für einen sicheren und langfristig wirtschaftlichen Betrieb“, so Bräuer. Ebenso wichtig sei die regelmäßige Überprüfung bestehender Anlagen. Durch wiederkehrende Wartungs- und Kontrollmaßnahmen können mögliche Mängel frühzeitig erkannt, Ertragsverluste vermieden und die Sicherheit der gesamten Anlage dauerhaft gewährleistet werden.

Die Bundesinnung der Elektrotechniker:innen appelliert daher an Anlagenbetreiberinnen und Anlagenbetreiber, sowohl bei Neuerrichtungen als auch bei Erweiterungen und Servicearbeiten ausschließlich auf qualifizierte Elektrotechnikbetriebe mit uneingeschränktem Gewerbe Elektrotechnik (Vollgewerbe) zu setzen. Dies stärkt nicht nur die Sicherheit, sondern auch die langfristige Leistungsfähigkeit der Photovoltaikanlage.

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