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Nahaufnahme vier nebeneinander liegender Eurogeldscheine, auf denen verschiedene Zahlen stehen in den Farben grün, orange, blau und rosa. Auf den Scheinen liegen sechs Würfel. Auf jedem Würfel steht ein Buchstabe. Das ergibt das Wort Prämie.
© blende11.photo | stock.adobe.com
Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker, Bundesinnung

Aus für das Erfolgsprojekt Geräte-Retter-Prämie

Budgetmittel fallen der Sanierung zum Opfer – Musterprojekt der Kreislaufwirtschaft nur noch bis Ende 2026

Lesedauer: 1 Minute

12.06.2026

Die Geräte-Retter-Prämie, das im Jänner 2026 gestartete Nachfolgemodell des Reparaturbonus, läuft mit Ende 2026 aus. Künftig werden keine Budgetmittel mehr für das Projekt zur Verfügung gestellt. Das wurde mit der Budgetrede von Finanzminister Markus Marterbauer am Mittwoch bekannt.

„Wir bedauern das Ende dieser sehr erfolgreichen Aktion“, sagt dazu Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister der Elektrotechniker:innnen: „Der Reparaturbonus und die Geräte-Retter-Prämie waren Beispiele dafür, wie Kreislaufwirtschaft mit intelligent gesetzten Anreizen in der Realität gelebt werden kann. Davon haben die Verbraucher:innen, unsere Reparaturfachbetriebe, letztlich aber vor allem die Umwelt profitiert, weil damit Abfälle vermieden, Energie gespart und Ressourcen geschont wurden.“

„Der Reparaturbonus und die Geräte-Retter-Prämie haben vielen Menschen bewusst gemacht hat, dass sich das Reparieren defekter Geräte oftmals auszahlt und Kosten spart. Durch den Austausch eines kleinen und günstigen Bauteils lässt sich meist die Lebensdauer von Elektro- und Elektronikgeräten um viele Jahre verlängern“, betont WK-Projektkoordinator Martin Karall, Berufsgruppensprecher der Wiener Kommunikationstechniker:innen.

Das Auslaufen der beliebten Aktion ist ein bitterer Beigeschmack der Budgetsanierung. Jetzt gelte es, noch bis Jahresende möglichst vielen Konsument:innenReparaturen zu ermöglichen, um so Wiederverwertung stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern: „Hoffentlich wirkt der Anstoß, Elektrogeräte zu reparieren statt zu entsorgen, nachhaltig auch über das Ende der Förderaktion hinaus“, so Bräuer und Karall abschließend.

Porträt einer Person mit zurückgebundenem Haar, dunklem Sakko und dunklem Oberteil.
© Foto Knoll Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister der Elektrotechniker:innnen
Porträt einer Person mit kurzem grauem Haar und weißem Hemd vor hellem Hintergrund.
© Karall & Matausch GmbH Martin Karall, Berufsgruppensprecher der Wiener Kommunikationstechniker:innen



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