PV-Förderung wird neu aufgestellt: Bräuer begrüßt Einbindung der Branche
Die Elektrotechnikbranche bringt Praxiserfahrung in die Weiterentwicklung EAG-Investitionsförderung ein
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Kritik und konkrete Verbesserungsvorschläge aus der Elektrotechnik fließen in die Weiterentwicklung der EAG-Investitionsförderung ein. Elektriker-Bundesinnungsmeister Christian Bräuer begrüßt diesen Ansatz und sieht darin ein wichtiges Signal: "Die besten Lösungen entstehen, wenn Politik, Verwaltung und Experten auf Augenhöhe zusammenarbeiten und jene eingebunden werden, die die Maßnahmen tagtäglich umsetzen."
Die geplante Neuaufstellung der EAG-Investitionsförderung ab 2027 stößt in der österreichischen Elektrotechnikbranche auf breite Zustimmung. Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem bisherigen Fördersystem und den eingebrachten Anregungen der Branche sollen wesentliche Rahmenbedingungen gemeinsam weiterentwickelt, zukunftsfit und planbar gestaltet werden.
"Unser Ziel war es von Anfang an, konstruktive Lösungen aufzuzeigen. Wir haben konkrete Vorschläge erarbeitet, wie das Fördersystem für Betriebe und Kundinnen und Kunden effizienter und praxistauglicher gestaltet werden kann. Dass diese fachlichen Beiträge in die weitere Ausgestaltung einfließen, unterstreicht den Wert des partnerschaftlichen Dialogs", betont Bräuer.
Unser Ziel war es von Anfang an, konstruktive Lösungen aufzuzeigen. Wir haben konkrete Vorschläge erarbeitet, wie das Fördersystem für Betriebe und Kundinnen und Kunden effizienter und praxistauglicher gestaltet werden kann.

Christian Bräuer
Bundesinnungsmeister
Für die Elektrobranche ist entscheidend, dass die EAG-Investitionsförderung künftig einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Photovoltaikanlagen, stationäre Energiespeicher sowie intelligente Energie- und Lastmanagementsysteme sollten als aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem gefördert werden. Ein solcher Ansatz optimiert den Eigenverbrauch und die Energieeffizienz, reduziert Lastspitzen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Stromnetze sowie zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende.
Gleichzeitig braucht es ein langfristig planbares Fördersystem mit verlässlichen Rahmenbedingungen sowie einer einfachen und unbürokratischen Abwicklung. Die Antragstellung soll durch die Förderwerberinnen und Förderwerber erfolgen und nach dem Vorbild des Handwerkerbonus abgewickelt werden. So werden klare Zuständigkeiten sichergestellt und unnötiger Verwaltungsaufwand vermieden.
Für Bräuer unterstreicht die Neuaufstellung der EAG-Investitionsförderung die Bedeutung eines partnerschaftlichen Dialogs zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft: "Die Politik setzt die Rahmenbedingungen und die Betriebe bringen ihre Erfahrung aus der Umsetzung ein. Entscheidend ist, Herausforderungen offen anzusprechen und gleichzeitig konstruktive Lösungen aufzuzeigen. Dass die fachliche Expertise der Branche in die Weiterentwicklung einfließen, zeigt, dass ein Dialog auf Augenhöhe die besten Voraussetzungen für tragfähige und praxistaugliche Lösungen schafft."